[Deutschland] Da kommt eine interessante Meldung herein: Man könne sein E-Auto als Stromspeicher nutzen. "Elektroautos könnten künftig weit mehr sein als ein emissionsfreies Fortbewegungsmittel. Mit dem sogenannten bidirektionalen Laden entwickeln sie sich zu automobilen Stromspeichern, die den eigenen Haushalt versorgen, Stromkosten senken und gleichzeitig das Stromnetz entlasten können. Aus Sicht des Automobilclub von Deutschland (AvD) steckt darin großes Potenzial für Verbraucher und die Energiewende."
Der AvD betont jedoch, dass für eine flächendeckende Nutzung noch einige Hürden genommen werden müssen.
Beim bidirektionalen Laden fließt Strom nicht nur vom Netz in die Batterie, sondern bei Bedarf auch wieder zurück. Dies ermöglicht es beispielsweise, überschüssigen Solarstrom vom Tag zwischenzuspeichern und abends im Haushalt zu nutzen. Es gibt hierfür unterschiedliche Ausprägungen: Das Fahrzeug kann als mobile Steckdose für Elektrogeräte dienen, den Eigenverbrauch im Haus optimieren oder sogar Strom in das öffentliche Netz einspeisen.
Besonders für Hausbesitzer mit eigener Photovoltaikanlage ist diese Technik attraktiv, da sie die Abhängigkeit von teurem Netzstrom deutlich reduzieren kann. Dennoch stehen dem aktuell noch hohe Investitionskosten von schätzungsweise 4.000 bis 8.000 Euro für die Ladeinfrastruktur gegenüber. Hinzu kommen Herausforderungen wie die Standardisierung der Technik, die Unterstützung durch die Fahrzeughersteller und ungeklärte Fragen zu Abrechnungsmodellen sowie Batteriegarantien.
Bis zum Jahr 2027 werden hier deutliche Fortschritte bei der Marktintegration und Standardisierung erwartet, um die Technologie bezahlbar und ohne unnötige bürokratische Hürden für eine breite Masse zugänglich zu machen...
(WOW, welch eine tolle Idee: Das Auto als Powerbank :-)
Die Originalmeldung: HIER <-KLICK
Quelle Text: AVD





















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