[Deutschland] Die Forschungsgruppe „Zukunft pflanzen: Gärtnern mit vielen Arten“ der Julius‑Maximilians‑Universität Würzburg sucht Menschen, die Freude am Gärtnern haben und bereit sind, ihre Erfahrungen zu teilen. Im Mittelpunkt des von der VolkswagenStiftung geförderten Projekts stehen Privatgärten als persönliche Rückzugsorte, als Lebensräume für Pflanzen und Tiere und als Schauplätze gesellschaftlicher Veränderungen.
Dafür findet ein Gedankenaustausch statt in Gesprächen, bei Gartenbegehungen, über Fotos oder durch Geschichten aus dem eigenen Garten. Ein besonderer Fokus liegt darauf, wie Menschen mit ihren "Gartenbewohnern" umgehen – Pflanzen, Vögel und Insekten, und wie Gärten zu Orten der Resilienz und Anpassungsfähigkeit werden. Praxispartner ist die Bayerische Gartenakademie.
Zunächst wird sich die Forschungsgruppe auf Unterfranken konzentrieren, deutschlandweite Projekte werden folgen. Interessierte Gärtnerinnen und Gärtner können sich schon jetzt mit der Forschungsgruppe der Universität Würzburg per Mail in Verbindung setzen: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .
Mehr dazu: www.phil.uni-wuerzburg.de/eevk/forschung-projekte/multispecies-gardening/
Gärtnern gegen die Polykrise
Wie Menschen in ihren Privatgärten auf die vielfältigen Herausforderungen unserer Zeit reagieren
Inmitten von Klimawandel, Artenverlust und gesellschaftlichem Wandel werden Gärten zu Orten der Fürsorge, der Anpassungsfähigkeit und der kleinen, aber wirksamen Zukunftsgestaltung. Wer gärtnert, schafft nicht nur Lebensräume für Pflanzen und Tiere, sondern entwickelt zugleich neue Wege, mit Unsicherheiten und Veränderungen umzugehen.
Mehr dazu: HIER <-KLICK
Gut zu wissen
Eine Polykrise bezeichnet das gleichzeitige Auftreten mehrerer miteinander verflochtener Krisen – etwa Klimawandel, Artenverlust, Ressourcenknappheit und gesellschaftliche Unsicherheiten. Diese Entwicklungen verstärken sich gegenseitig und prägen auch den Alltag im Garten. Hitze, Trockenheit, neue Schädlinge, der Rückgang von Insekten oder veränderte Lebensgewohnheiten der Menschen wirken zusammen und machen deutlich, wie verletzlich, aber auch wie anpassungsfähig Gärten sind.
Quelle: Gartenakademie Rheinland-Pfalz, Ergänzungen: Brigitta Möllermann, HESSENMAGAZIN.de





















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