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Home H E S S E N - Stadt & Land Hessen Ulrichsteins Doppelgänger

Ulrichsteins Doppelgänger

Holzschnitt: Der Ulrichstein aus dem Faberschen Belagerungsplan, 1552 (c) gemeinfrei, Wikipeda.org[Hessen] Als es noch keine Möglichkeit gab, unsere Welt mechanisch, geschweige denn digital, abzulichten, mussten Künstler Bilder unserer Umgebung verewigen in Gemälden, Zeichnungen und Druckgrafiken. Solche Holzschnitte und Kupferstiche brauchte man in jener Zeit zum Illustrieren von Büchern.

Beim Holzschnitt schnitten Handwerker das Motiv spiegelverkehrt aus dem Holzblock, was robuste Drucke ermöglichte, die zusammen mit Buchtexten in einer Presse verarbeitet werden konnten. Dies prägte vor allem die Verbreitung günstiger Volksbücher und religiöser Einblattdrucke.

Im Gegensatz dazu bot der Kupferstich durch das direkte Eingraben der Linien in Metall eine weitaus höhere Präzision. Künstler wie Albrecht Dürer nutzten diese Technik für detailreiche Porträts und komplexe Landkarten, da die in die Vertiefungen geriebene Farbe feinste Nuancen wiedergab - lange bevor die Fotografie die Bildwelt revolutionierte.

Mal gucken: www.ub.uni-leipzig.de/forschungsbibliothek/digitale-sammlungen/drucke-des-16-jahrhunderts

Informationen zum Bild oben - zusammengefaßt von der KI:

Der erstmals 1391 urkundlich erwähnte Ulrichstein war ein markanter Teil der Sachsenhäuser Stadtbefestigung in Frankfurt am Main. Seine Entstehung geht vermutlich auf die Reichsschultheißen Ulrich III. von Hanau oder Ulrich I. von Münzenberg zurück, die den Turm wohl als Zwing- oder Zollturm errichteten, bevor er nach 1372 in den Besitz der Freien Reichsstadt überging. Unmittelbar daneben befand sich die Fischerpforte, die nach 1552 zum bedeutenden Schaumaintor ausgebaut wurde.

Obwohl der Turm 1635 beim Abzug schwedischer Truppen schwer beschädigt wurde, überdauerte seine Ruine selbst den Abriss der Stadtmauer im Jahr 1812. Während das benachbarte Tor durch klassizistische Zollbauten ersetzt wurde und 1833 Schauplatz des Einmarsches von Bundes-Exekutionstruppen war, blieb der Ulrichstein als restauriertes Wahrzeichen des Sachsenhäuser Ufers erhalten. Sein Ende kam erst 1930 durch eine eigenmächtige Entscheidung des Tiefbauamtes im Zuge von Straßenbaumaßnahmen: Trotz eines verhängten Baustopps durch Oberbürgermeister Ludwig Landmann wurde die historische Ruine abgerissen. Heute markiert lediglich ein Steinring im Pflaster seinen ehemaligen Standort.

Siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Ulrichstein_(Frankfurt_am_Main)

Quelle: Gemini by Google


Die erste Stadttkirche in Ulrichstein von der KI erdacht und kreiert (c) Gemini
Die erste Stadttkirche in Ulrichstein von der KI erdacht und kreiert (c) Gemini

Der Namenszwilling Ulrichstein ist ein kleines Bergstädtchen im Vogelsberg auf rund 600 Metern Höhe, überragt von einer Burganlage und damals umgeben von umliegenden Höfen. Seit 1347 besaß man Stadtrechte und fungierte spätestens vom 15. Jahrhundert an als Gerichtsort für das umliegende Gebiet.

Mit der Reformation ab 1527 kam vermutlich ein Schulmeister hinzu, der den vorgeschriebenen Unterricht übernahm – oft in Personalunion mit dem Küster oder sogar dem Pfarrer, wie es in kleinen hessischen Amtsstädten üblich war.

Zwischen 1575 und 1577 entstand die erste Stadt­kirche, ein schlichter frühneuzeitlicher Bau aus Basaltsteinen und Holz - typisch für die Vulkanregion. Schriftliche oder bildliche Quellen dazu existieren anscheinend nicht, doch die Bauweise entsprach den einfachen Saalkirchen jener Zeit. Das Gebäude wurde 1663 erweitert und schließlich 1851 wegen Baufälligkeit abgebrochen.

Die Bevölkerung Ulrichsteins im 16. Jahrhundert setzte sich aus Bauern, Kleinbauern, Handwerkern und Dienstboten zusammen – darunter Mägde, Knechte, Holzfäller und Fuhrleute. Dazu kamen das Amtspersonal des Gerichts sowie zeitweise Wachleute oder Soldaten. Für ein abgelegenes hessisches Bergstädtchen wäre eine Einwohnerzahl von etwa dreihundert Menschen damals realistisch gewesen, auch wenn dazu keine Aufzeichnungen überliefert sind.

Die Burg von Ulrichstein war Sitz der Herren von Eisenbach und später der Riedesel, eines niederen Adelsgeschlechts. Die Herrschaft hielt sich dort jedoch nicht dauerhaft auf, sondern ließ den Ort meist durch Amtleute verwalten. Im 16. Jahrhundert war das Gebäude auf dem Basaltkegel über der Stadt kein herrschaftliches Schloss, sondern eine kleine, funktionale Burg als Verwaltungssitz, Gerichtsstandort und Schutzort, diente aber nicht als Repräsentationsstätte.


Wie schön, dass sich jemand die Mühe machte, trotzdem Bilder aus dem Mittelgebirge Vogelsberg anzufertigen

Siehe bei LAGIS historische Ansichten: HIER <-KLICK.

Ulrichstein mit Burg von der KI erdacht und kreiert (c) Gemini
Ulrichstein mit Burg von der KI erdacht und kreiert (c) Gemini

Für die Bilder wurden in der Regel vor Ort Skizzen angefertigt, um anschließend durch Stadtpläne, ältere Zeichnungen anderer Künstler und Auskünfte lokaler Amtsträger ergänzt zu werden. Die Ansichten für den Druck entstanden dann in der Werkstatt des Künstlers. Oft sind sie erstaunlich präzise, aber nicht fotografisch exakt, denn viele Details wurden idealisiert, um ein harmonisches Gesamtbild zu schaffen

Auffällig ist in diesem Zusammenhang, dass sich die einzelnen Ulrichstein-Ansichten extrem gleichen. Alle sind in gewissen Zeitabständen aus derselben Perspektive gestaltet mit mehr Türmen als vermutlich richtig. Das hat wohl einer vom anderen abgekupfert?

Cool

Quelle: Brigitta Möllermann, HESSENMAGAZIN.de mit Recherche von KI

 

TOURen auf dem Vulkan

Reiseführer: Touren Sie mal im Vogelsberg <-KLICK

 

 

 

 

 

 

 

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