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Home Gut zu wissen Verkehr Vernetzte Mobilität als Alternative zum Auto in Planung

Vernetzte Mobilität als Alternative zum Auto in Planung


Die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister von Bad Soden‑Salmünster, Bruchköbel, Freigericht, Gelnhausen, Langenselbold, Linsengericht, Maintal und Wächtersbach, der Kreisbeigeordnete des Main‑Kinzig‑Kreises, Jannik Marquart (vorne, 3. von links), der Erste Beigeordnete des Regionalverbandes FrankfurtRheinMain, Rouven Kötter (vorne, 2. von rechts), sowie Vertreter der Kreisverkehrsgesellschaft Main‑Kinzig und SPESSARTregional e. V. haben die Zweckvereinbarung zur Umsetzung von Mobilitätsstationen im Main‑Kinzig‑Kreis unterzeichnet (c) Elke Kaltenschnee / MKK

[MKK] Im Main‑Kinzig‑Kreis soll laut einer Pressemeldung des Regionalverbandes FrankfurtRheinMain ein Netz aus Mobilitätsstationen entstehen, das Bus, Bahn, Carsharing, Fahrräder und Ladepunkte an zentralen Orten zusammenführt. Der Landkreis, der Regionalverband, die KVG, SPESSARTregional und die ersten acht Kommunen haben dafür eine Zweckvereinbarung unterschrieben. Auf dem Papier klingt das nach einem großen Schritt in Richtung moderner Mobilität. Doch bevor die Menschen im Alltag etwas davon merken, muss noch einiges geschehen.

Eine zentrale Rolle spielt das vorgeschaltete Forschungsprojekt „RaMo – Raum für neue Mobilität“. Es hat mögliche Standorte geprüft, Standards entwickelt und liefert die technischen Grundlagen, die Kommunen nun für Förderanträge benötigen. Es soll eine Einheitlichkeit statt eins Flickenteppichs hergestellt werden, indem Angebote für Bus, Bahn, Fahrrad, Carsharing und E‑Mobilität nahtlos ineinandergreifen

Die Zweckvereinbarung ist der formale Schlüssel, um an Landes‑ und Bundesmittel zu kommen

Der eigentliche Motor sind die Fördermittel, denn der Weg dahin ist kostenintensiv für den Bau, dann im Betrieb sowie aufgrund von Wartung, dem Aufbau der digitalen Infrastruktur und den benötigten Sharing‑Kooperationen. Ohne Zuschüsse wären viele Kommunen raus, bevor das erste Carsharing‑Auto überhaupt geparkt ist.

In der Planung werden die Mobilitätsstationen Pendlerinnen und Pendlern den Umstieg zwischen Verkehrsmitteln erleichtern mit Leihrädern, Fahrradboxen, Carsharing‑Autos, Ladesäulen und guten ÖPNV‑Anschlüssen - Bus und Bahn an einem Ort. In der Praxis funktionieren solche Stationen jedoch erst, wenn die Angebote auch zuverlässig und dauerhaft verfügbar sind.

Wie die Angbote später tatsächlich genutzt werden, entscheidet sich nicht nicht im Sitzungssaal, sondern irgendwann vor Ort: auf den Flächen, die Kommunen bereitstellen müssen - und ob die passenden Anbieter mit einsteigen. Die Vereinbarung setzt den Rahmen – ob daraus ein echter Mobilitätsgewinn entsteht, wird sich erst zeigen, wenn die ersten Stationen stehen und funktionieren.

Gut zu wissen

„RaMo – Raum für neue Mobilität“ ist ein vom Bund gefördertes Forschungs‑ und Umsetzungsprojekt, das Mobilitätsstationen in der Region FrankfurtRheinMain entwickelt und standardisiert. Ziel ist es, multimodale Verkehrsknoten (ÖPNV + Sharing + Rad + E‑Ladepunkte) flächendeckend aufzubauen und kommunal wie regional zu verankern: HIER <-KLICK.

Der Regionalverband FrankfurtRheinMain ist ein kommunaler Zusammenschluss von Städten und Gemeinden rund um Frankfurt. Er Regionalplanung, Mobilitätsentwicklung, Statistik, Klimastrategien und Öffentlichkeitsarbeit für die Metropolregion. Politisch gesteuert wird der Verband über eine Verbandskammer mit Vertreterinnen und Vertretern der Mitgliedskommunen.

Die Kreisverkehrsgesellschaft Main‑Kinzig mbH (KVG) ist die kommunale Nahverkehrsorganisation des Main‑Kinzig‑Kreises. Sie plant, organisiert und koordiniert den gesamten öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) im Kreis – von Buslinien über Schulverkehr bis hin zu neuen Mobilitätsangeboten wie On‑Demand‑Shuttles („CARLOS‑MKK“). Sie ist Partner im RMV, vergibt Leistungen an Verkehrsunternehmen, überwacht Qualität und entwickelt neue Mobilitätsprojekte für den Kreis.

SPESSARTregional e. V. ist der Regionalentwicklungsverein für den hessischen Spessart. Er bündelt die Interessen vieler Spessart‑Kommunen, koordiniert Projekte zur Stärkung des ländlichen Raums und ist als LEADER‑Region für die Vergabe und Betreuung von Fördermitteln zuständig. Der Verein unterstützt Gemeinden bei Konzepten, Infrastruktur‑ und Mobilitätsprojekten und fungiert als Netzwerkstelle zwischen Kommunen, Kreis, Vereinen und regionalen Akteuren.

Quelle Zusammenstellung: Brigitta Möllermann, HESSENMAGAZIN.de mit Recherche-Hilfe des Copiloten von Microsoft

 

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