[Spam] Da schickt uns ein "gerichtlich bestellter Sachwalter" spontan ein Angebot, "aus einem abzuwickelnden Unternehmen Bestandsfahrzeuge und Wirtschaftsgüter" zu kaufen, z. B. Audi A4 Avant 2.0 TDI S-line (quattro, Navi, 2020) und Fiat Ducato 35 L3H2 (2.2 MultiJet, Klima, 2021). Mal kurz hinmailen oder anrufen, dann ... ja, haben wir einen Spammer glücklich gemacht.
Unser Praktikant, der KI-Chatbot Copilot von Mirosoft, hat sich die Sache "angeguckt":
Die Mail wirkt nicht echt. Mehrere Punkte sprechen klar dagegen:
Ein Sachwalter verschickt keine Kaltmails (Kalt-Akquise per E-Mail - Cold Emailing), um Autos zu verkaufen. Es gibt keine Pflichtangaben (Amtsgericht, Aktenzeichen, Verfahren). Die Telefonnummer ist verdächtig und weicht von der echten Kanzlei‑Nummer ab. Die Formulierungen sind untypisch für juristische Korrespondenz. Die angebotenen Fahrzeuge entsprechen typischen Betrugsmustern.
Einschätzung: Sehr wahrscheinlich Fake bzw. betrügerische Kontaktaufnahme.
Danke, haben wir uns schon gedacht, denn der Mailabsender hat sich höchst unprofessinell "schreyer-2443ff9d @ wwrhcc.org" genannt (Leerzeichen zur Sicherheit von uns eingsetzt).
Die zweite Mail ist ausgesprochen lustig. Deswegen zeigen wir sie hier komplett:
Spammail von websservices4u @ hotmail.com (c) HESSENMAGAZIN.de
Tja, die Mail ist typisch - schlecht gemachter Spam, ein künstlicher Mix aus Deutsch und Englisch, ohne Bezug zum Empfänger, ohne Firma, ohne Impressum und mit völlig unprofessionellem Tonfall. Sie wirkt unbeholfen komisch und klaro unseriös –> KICK...
Quelle / Opfer: Brigitta Möllermann, HESSENMAGAZIN.de





















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