[Vogelsberg + Wetterau] Mit Blick auf die Landesgartenschau 2027 haben die Städte Schotten und Nidda ein gemeinsames Projekt fertig geplant: den Erlebnisweg „Wasserlauf Lebensader Nidda“. Die Route erstreckt sich über 33 Kilometer von der Gemeindegrenze zu Ranstadt bis zur Niddaquelle im Vogelsberg und umfasst 28 Stationen, darunter eine Schleife durch den Kurpark Bad Salzhausen. Die Ausschreibung für die rund 250.000 Euro teure Umsetzung läuft bereits. Finanziert wird das Vorhaben zu 80 Prozent aus EU- und Landesmitteln des LEADER-Programms, den Rest tragen Schotten und Nidda gemeinsam.
Ziel des Projekts ist es, die ökologische Bedeutung der Nidda und ihrer Quellen für die Region bis ins Rhein-Main-Gebiet zu vermitteln. Die Stationen entlang des weitgehend barrierefreien Nidda-Radwegs bieten Informationen zum Wasserkreislauf, zur Nutzung von Wasserkraft und zur Problematik des Wasserabbaus im Vogelsberg.
Neben klassischen Infostelen mit QR-Codes für vertiefende Inhalte sollen hölzerne Tierfiguren mit akustischen Elementen und künstlerische Objekte für echte Erlebnisse sorgen. Ruhezonen und Sitzgelegenheiten erhöhen dazu den Aufenthaltskomfort.
In Schotten entstehen zwölf Stationen, darunter ein Portal am Parkplatz Niddaquelle mit Überblick über das gesamte Projekt. Weitere Standorte sind unter anderem an den Forellenteichen, am Steinbruch im Bannwald und am Klärbecken der Nidda. Auch das bestehende Gebäude am Radweg zwischen Rainrod und Eichelsdorf soll zum „Oberhessenhaus“ umgestaltet werden – als Raststation mit Informationen zur Wasserförderung und -aufbereitung.
Quelle: Brigitta Möllermann, HESSENMAGAZIN.de





















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