[Fulda und Drumherum] Im Landkreis Fulda gilt ab Donnerstag Hitzewarnstufe 1. da der Deutsche Wetterdienst hohe Temperaturen bis Sonntag erwartet. Besonders gefährdet sind ältere und pflegebedürftige Menschen, Schwangere, kleine Kinder sowie Personen mit Vorerkrankungen. Die Warnstufe 1 gilt ab einer Temperatur über 32 °C, Warnstufe 2 ab 38 °C oder an vier Tagen mit anhaltender Belastung. Das Gesundheitsamt des Landkreises Fulda gibt einige Tipps, damit Sie gut durch die heißen Tage kommen.
1. Sie sollten wissen, wann es heiß wird. Achten Sie auf Hitzewarnungen in den Medien oder nutzen Sie die Informationsangebote des Deutschen Wetterdienstes (DWD). So können Sie sich am besten auf die bevorstehende Hitze einstellen.
2. Meiden Sie die Hitze. Passen Sie Ihren Tagesablauf an: Halten Sie sich zwischen 11 und 17 Uhr möglichst wenig im Freien auf, außer an Orten, die kühler als Ihre Wohnung sind. Meiden Sie anstrengende Aktivitäten zu diesen Tageszeiten im Freien.
3. Trinken Sie ausreichend viel am besten Wasser. Sprechen Sie bei Herz- oder Nierenerkrankungen mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin über die Anpassung der Trinkmenge. Nehmen Sie leichte, frische und kühle Lebensmittel und Speisen zu sich. Gut eignen sich beispielsweise Gemüse, Salate, Obst oder fettarme Milch und Milchprodukte. Meiden Sie fettige Lebensmittel und Speisen sowie viel Fleisch.
4. Kühlen Sie Ihren Körper. Legen Sie beispielsweise kühle, feuchte Umschläge auf Arme, Beine, Stirn oder Nacken. Machen Sie Fußbäder oder halten Sie Ihre Unterarme in oder unter kühles Wasser. Oft hilft es bereits, die Haut mit etwas Wasser zu benetzen. Alternativ eignen sich auch kühlende Lotionen oder Sprays.
5. Halten Sie Ihre Wohnung kühl. Halten Sie bei starker Hitze Fenster und Türen tagsüber geschlossen. Lüften Sie am besten nur, wenn es draußen kühler ist als in Ihrer Wohnung. Das ist meist nachts oder in den frühen Morgenstunden der Fall. Verschatten Sie nach Möglichkeit die Fenster durch Fensterläden, Rollos oder Markisen. Sorgen Sie für Luftbewegung im Raum mit Ventiltoren. Beim Einsatz von Klimaanlagen sollten Sie darauf achten, diese aufgrund der erhöhten Erkältungsgefahr nicht zu kalt einzustellen.
6. Stellen Sie Arzneimittel auf den Prüfstand. Sprechen Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin beim nächsten Besuch auf die Hitzeverträglichkeit Ihrer Medikamente an. Beachten Sie auch die Hinweise in der Packungsbeilage.
7. Achten Sie auf Ihre Mitmenschen. Bieten Sie bei Bedarf Ihre Hilfe an. Halten Sie bei Hitze besonders den Kontakt zu Angehörigen, Freunde oder Nachbarn.
8. Handeln Sie im Notfall. Bei großer Hitze kann es zunächst zu einer Hitzeerschöpfung und schlimmstenfalls zu einem Hitzschlag kommen. Typische Symptome einer Hitzeerschöpfung sind kalte und feuchte Haut, niedriger Blutdruck mit hoher Pulsfrequenz und eine rasche aber schwache Atmung. Dazu kommt Appetitlosigkeit, Übelkeit, Schwindel und Abgeschlagenheit. Spätestens, wenn Sie diese Symptome wahrnehmen, sollten Sie etwas Kühles trinken (z.B. Mineralwasser) und Ihren Körper abkühlen (z.B. lauwarme Dusche, Arm-Bäder). Falls sich Ihr Zustand in der darauffolgenden Stunde nicht verbessert oder wenn Ihre Körpertemperatur 38°C erreicht (mit dem Fieberthermometer messen), benötigen Sie ärztliche Hilfe, um einen Hitzschlag zu vermeiden.
Bei einem Hitzschlag ist die Haut gerötet, heiß und trocken. Übelkeit, Kopfschmerzen, Bewusstseinsveränderungen und Bewusstlosigkeit sind weitere mögliche Kennzeichen eines Hitzschlags und erfordern sofortige ärztliche Hilfe. Rufen Sie in einem solchen Fall sofort den Rettungsdienst (112), wenn jemand einen Hitzschlag erleidet.
Körperliche Warnsignale wie Schwindel, Übelkeit oder Erschöpfung erfordern sofortiges Kühlen und Trinken von Wasser. Bei Verdacht auf Hitzschlag (heiße, trockene Haut, Bewusstseinsstörungen) ist umgehend der Rettungsdienst zu rufen.
Aktuelle Warnungen per KLICK: www.dwd.de/DE/wetter/warnungen_landkreise/warnWetter_node.html
Das Wetter per App direkt aufs Handy:
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Quelle Text: Landkreis Fulda




















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