Smart - Schlau - Wecker am Arm: Wearable mit SIM

Samstag, den 03. Januar 2026 um 05:40 Uhr Gut zu wissen - Internet & Computer
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Symbolbild unserer Smartwatch - KI-generiert (c) Microsoft Copilot[Hier und jetzt] Sicher erzählen wir Ihnen nichts Neues, wenn wir das Kapitel Smartwatch aufschlagen. Die cleveren Computer im Uhrendesign zum Mitnehmen sind bereits eine geraume Weile auf dem Markt. Inzwischen braucht man auch kein Handy als "Mutterstation" für Bluetooth oder WLAN mehr, um zu telefonieren - WENN die "LTE"-Version eine SIM-Karte im Mobilfunkstandard der vierten Generation (4G) verwenden kann. Weiterhin ist die Smartwatch als "Gesundheitsassistent" beliebt, da sie Puls, den Schlaf und sportliche Aktivitäten messen und speichern kann.

So weit so gut, falls man sich bewusst macht, ob die eigene Körperwahrnehmung damit unterstützt oder etwa überlagert wird :-)

Für Menschen mit Demenz oder für Kinder gibt es spezielle Smartwatch‑Modelle, die zusätzlich eine Geofence‑Funktion bieten. Dabei wird per GPS (Positionsbestimmung per Satellit) ein sicherer Bereich - meistens per App über das Eltern-Handy - festgelegt. Verlässt der Uhrträger diesen, sendet das Gerät automatisch eine Warnung an Angehörige oder Betreuungspersonen.

Praktisch, hat aber irgendwie-was von digitaler Fußfessel ;-)

Ganz wichtig sind in diesem Zusammenhang technisch abgespeckte Versionen als preiswertere "Notrufuhren". Die besitzen einen gut erreichbaren SOS‑Knopf, über den Angehörige oder ein Notrufdienst alarmiert werden kann. Ergänzend sorgt im besten Fall GPS‑Ortung dafür, dass der Aufenthaltsort auf einer Karte sichtbar wird etwa nach einem Unfall oder wenn der Träger nicht mehr selbst Hilfe rufen kann. Viele Modelle erkennen zudem Stürze automatisch und lösen selbstständig einen Alarm aus.

Als elegante Seniorenuhr getarnt, erspart so etwas der Oma den peinlichen Look klassischer Haus-Notrufgeräte :-)

Smartwatches gibt es in moderner Form seit gut 20 Jahren richtig verbreitet haben sie sich etwa vor 10 Jahren durch die Apple Watch. Samsung und Garmin haben nachgezogen. Diese Premium‑Modelle sind teuer, weil sie viele Funktionn, LTE, hochwertige Materialien und lange Software‑Updates bieten.

Die Mittelklasse ist inzwischen preiswerter geworden und bietet fast alles, was man im Alltag braucht. Die einfachen Notruf‑ oder Seniorenuhren sind oft sogar günstiger als klassische Smartwatches, weil sie bewusst reduziert sind... aber oft nur über wenige Kontakte verfügen.

Die Auswahl ist riesig. Schwierig ist es, darunter sein eigenes Modell zu finden, das auch noch mit einer MultiSIM des Telefonproviders sowie dem eigenen Mobilphone kompatibel ist, damit man für seine Smartwatch keine neue Nummer benötigt.

Hier beginnt die Schlacht, bzw. der stundenfressende Recherchekampf zwischen den Daten der Telefonprovider, der Beschreibungen der Uhrenhersteller samt ihren unterschiedlichen Watch-Versionen sowie Auskünften der Online-Shops mit ihren Angeboten und einigen langatmigen Laber-Tests auf YouTube ;-(

Wir haben TAGE damit verbracht, weil wir keine teure Smartwatch oder etwa ein Abo oder möglichst keine immer wieder neu zu konfigurierende eSIM wollten. Trotzdem sollte sie unbedingt Sturzerkennung und eine möglichst lange Akkulaufzeit bieten, sowie mit unserem Telefonvertrag unter derselben Nummer harmonieren.

Lesen Sie mal: https://copilot.microsoft.com/shares/pages/srXE4YqyXCWSUeGWVYtLT <-KLICK

Tja, ohne Internet plus unseren KI-Chatbot wären wir letztendlich bestimmt gescheitert :-)

Fazit: Wir haben auf die lange Akkulaufzeit verzichtet... nehmen einfach für längere Touren eine Powerbank mit.

Übrigens ein wichtigter Tipp: Wenn in den Infos etwas NICHT erwähnt wird, ist es in der Regel auch nicht vorhanden. Trotzdem hilft es, alternativ weiter zu suchen - gerade bei der Sturzerkennung!

Quelle: Brigitta Möllermann, HESSEMAGAZIN.de