Wetterrückblick: Januar 2026

Montag, den 09. Februar 2026 um 08:28 Uhr Gut zu wissen - Klima - Wetter - Wandel
| Drucken |

Eingeschneites Auto (c) HESSENMAGAZIN.de[Hessen und Drumherum] Der Januar 2026 zeigte sich in Deutschland überwiegend winterlich. Besonders im Nordwesten Deutschlands war er, gemessen an den Schneedeckentagen, der schneereichste Januar seit 2010. Trotz häufiger Schneefälle blieb der Monat insgesamt niederschlagsarm. Gleichzeitig meldete der Deutsche Wetterdienst (DWD) außergewöhnlich viele Sonnenstunden, vor allem im Süden, wo regional deutlich über 100 Stunden erreicht wurden.

Temperaturmäßig lag der Januar mit –0,7 °C leicht unter den langjährigen Vergleichswerten. Der Monat war geprägt von starken Schwankungen: Nach einer ausgeprägten Kältephase zu Beginn mit –21,7 °C in Oberstdorf folgte zur Monatsmitte eine deutliche Milderung, die am Oberrhein bis 16,3 °C erreichte. Im letzten Drittel stellte sich wieder ein durchgehend winterliches Temperaturniveau ein.

Beim Niederschlag blieb Deutschland mit rund 45 l/m² deutlich unter dem Soll. Besonders trocken war es im Osten, während Harz und Schwarzwald die höchsten Mengen verzeichneten. In den Mittelgebirgen hielt sich die Schneedecke dauerhaft, in den Tieflagen dagegen nur zeitweise.

Mit rund 67 Sonnenstunden war der Januar ungewöhnlich sonnig. Während Süddeutschland teils Rekordwerte erreichte, blieb es im Westen, etwa im Saarland und Teilen von Rheinland‑Pfalz, deutlich trüber.

In Hessen verlief der Januar weitgehend typisch winterlich

Die Durchschnittstemperatur lag mit –0,3 °C nahezu im Klimamittel. Nach kräftigem Frost in der ersten Monatshälfte mit –14,6 °C in Burgwald‑Bottendorf folgte eine kurze milde Phase, bevor sich wieder winterliche Bedingungen einstellten. Mit 61 l/m² erreichte der Niederschlag fast den Referenzwert, fiel jedoch überwiegend als Schnee, der sich im Bergland bis zu drei Wochen hielt. Auffällig war die Sonnenscheindauer: Mit rund 60 Stunden lag sie deutlich über dem hessischen Durchschnitt.

Quelle Text: DWD